Preisgekrönte Datenvisualisierung: Eliott Ertl überzeugt mit „Fast Fashion“
Großer Erfolg für Eliott Ertl (5aHGK): Mit ihrem Plakat „Fast Fashion“ begeisterte sie die Jury des Marie-Neurath-Preises für Datenvisualisierung. Aus mehr als 70 Einreichungen wurde ihre Arbeit von Expert·innen aus Design, Forschung, Museum und Statistik ausgewählt und mit einem der drei Preise ausgezeichnet – dem mit 1.000 Euro dotierten Anerkennungspreis der Arbeiterkammer Wien. Die feierliche Preisverleihung fand am 17. März 2026 im Wien Museum statt. Das prämierte Plakat entstand im Typografie-Unterricht und greift eine historische Gestaltungsmethode auf: die „Wiener Methode der Bildstatistik“ (Isotype), die seit den 1930er-Jahren komplexe Inhalte mithilfe von Piktogrammen verständlich macht. Eliott Ertl nutzt diese visuelle Sprache, um ein drängendes Problem sichtbar zu machen: den enormen Textilabfall der Fast-Fashion-Industrie. Jährlich fallen weltweit rund 92 Millionen Tonnen an – eine kaum vorstellbare Menge. Durch den Vergleich mit dem Gewicht des Eiffelturms wird die Dimension greifbar: Das entspricht 9.108 Eiffeltürmen. Eine Arbeit, die zeigt, wie kraftvoll gutes Design sein kann, wenn es komplexe Daten verständlich und eindrucksvoll vermittelt.
Beteiligte Klassen: 5aHGK Beteiligte Schüler:innen: Eliott Ertl Beteiligte Lehrende: Eva Dertschei, Doris Lang Copyright Bilder: Lisi Specht (AK Wien), Eva Dertschei