Staatspreis für Public Relations für die Kampagne „Wahllokal Würstelstand“ der Meisterschule der Graphischen.
Die Kampagne „Wahllokal Würstelstand“ der Meisterschule der Graphischen wurde mit dem Staatspreis PR ausgezeichnet. Sie setzte mit Witz, Kreativität und Haltung ein starkes Zeichen für Inklusion, Demokratie und Wiener Streetfood‑Kultur.
Am 18. Februar wurde das „Wahllokal Würstelstand“ mit dem Staatspreis PR in der Kategorie Gesellschaftliches Engagement & DEI ausgezeichnet – der bedeutendsten staatlichen Auszeichnung für Public Relations in Österreich. Unter dem Kampagnennamen „Wahllokal Würstelstand“ entwickelten, konzipierten und realisierten Studierende der Meisterschule sowie der Grafik- und Kommunikationsdesign-Abteilung an der Graphischen gemeinsam mit Schüler:innen der Multimedia-Abteilung eine außergewöhnlich kreative, gesellschaftlich relevante und erfolgreiche Kampagne. Anlässlich der Wien-Wahl 2025 entstand im Auftrag des Vereins der Wiener Würstelstände eine integrative Kampagne, die die Wiener Würstelstände nicht nur als Kulturgut, sondern auch als Orte der Begegnung, der Toleranz und des Zusammenlebens feierte, jenseits von Käsekrainer und 16er-Blech. Während der heißesten Wahlkampfphase verwandelten sich Wiener Würstelstände in symbolische „Wahllokale“, in denen Menschen ihre Stimme bei der „Pass Egal Wahl“ in Kooperation mit SOS Mitmensch abgeben konnten. Damit wurde auf ein zentrales demokratiepolitisches Thema aufmerksam gemacht: 34 % der Wiener Bevölkerung sind von Wahlen ausgeschlossen, weil ihnen die Staatsbürgerschaft fehlt, obwohl sie längst Teil dieser Stadt sind. Die Aktion setzte ein starkes sichtbares Zeichen für Inklusion, Mitbestimmung und Wiener Streetfood-Kultur auf eine ebenso charmante wie wirkungsvolle Weise. Die direkte, witzige, zum Nachdenken anregende und vor allem kreative und integrative Kampagne wurde dank sozialer Medien, zahlreicher Unterstützer:innen aus Kunst, Kultur, Politik und Medien sowie prominenter Fürsprecher:innen zum „Talk of Town“. Ihr Statement: Demokratie darf uns nicht Wurst sein. Ganz ohne Mediabudget erzielte die Kampagne eine beeindruckende Gesamtreichweite von über 207 Millionen Kontakten (Online, Social Media, TV, Print, Podcasts) und einen geschätzten Werbewert von 2 Millionen Euro. Mit insgesamt 514 Medienberichten erreichte sie rund 197 Millionen PR-Kontakte, generierte 34.770 Interaktionen und vervierfachte die Wahlbeteiligung der „Pass Egal Wahl“ gegenüber dem Vorjahr. Die Idee und das Konzept entstanden im Unterrichtsfach Projektentwurf Werbung durch die Studentinnen Sophie Hutterer und Barbara Gielesberger unter der Betreuung der Lehrpersonen Goran Golik und Judith Kroisleitner. Das Social-Media-, Video- und Foto-Team bestand aus Tim Edelbauer, Celina Prinz und Elina Kaufmann, die Webseite entwickelte Robert Schwieger. Umgesetzt wurde das Projekt mit pro bono Unterstützung durch externe Partner:innen: Ina Lins (kreative Marketing- und Kommunikationsstrategie, PR und strategische mediale Kooperationen) Frames.Network (Filmproduktion und Video Content Creation) Gerin Druck (Plakatdruck) Projektauftraggeber: Verein der Wiener Würstelstände Kooperationspartner: SOS Mitmensch
Beteiligte Klassen:Meisterschule, 5AHMNM Beteiligte Schüler:innen:Sophie Hutterer, Barbara Gielesberger, Tim Edelbauer, Celina Prinz, Elina Kaufmann Beteiligte Lehrende:Goran Golik, Judith Kroisleitner, Robert Schwieger Beteiligte PartnerIna Lins (kreative Marketing- und Kommunikationsstrategie, PR und strategische mediale Kooperationen), Frames.Network (Filmproduktion und Video Content Creation), Gerin Druck (Plakatdruck), Verein de